Der (POLO-technische) Werdegang der einzelnen Mitglieder ist recht unterschiedlich. Meistens begann es während der Ausbildung (Schule, Lehre, Studium, etc.), also während einer Zeit, in der man erfahrungsgemäß nicht unbedingt im Geld schwimmt. Dementsprechend handelt es sich dann bei Veränderungen meistens um "Low Budget" Tuning. Luftfilterkästen, Ansaugbrücken oder gar Kopf bearbeiten war nur nach sehr langem sparen oder gar nicht möglich. Inzwischen liegen die meisten dieser, damals unendlich teuren Dinge irgendwo in irgendeiner Kellerecke und die neuen Schlagworte heißen sequentielle Einspritzung, 60mm-Abgasrohrdurchmesser, G-Kat, usw. .
Früher empfand man es als Schikane, heute ist es eher sportlicher Anreiz beim ersten TÜV-Termin alle Umbauten eingetragen zu bekommen. Auch unser VW-Händler kennt uns inzwischen schon (teilweise namentlich) und fragt inzwischen gar nicht mehr warum wir Golf, Passat oder Audi 80 Teile benötigen. Hey: viele Grüße an die Jungs vom Ersatzteilverkauf !
Ausflüge mit uns können durchaus seltsam Enden:
Bei einem Besuch auf dem Frankfurter Flughafen, kann der Metalldetektor
schon mal wegen der üblichen Anzahl Schrauben und Muttern in den diversen
Jackentaschen anschlagen, eigentlich unnötig zu erwähnen, daß
die Schrauben erst aus der Tasche zu holen sind, nachdem diverse Dichtringe
auf dem Tisch liegen. Na ja, dabei darf man sich nichts denken: An meinem
Schreibtisch im Büro hängt eine
Abgaskrümmerdichtung, im Moment schaut mich ein noch nicht eingebauter
Öldruckmesser an und welche POLO-Teile hier sonst noch so mitten in
der Wohnung rumliegen, erwähne ich besser erst gar nicht.

Ui, is die Seite alt... na ja... stimmt aber immernoch *g*.
Die Ersatzteillager gibt es noch - aber meist im Umfang eingeschränkt.
Na mit Nachwuchs muß man eben umdenken. Die liebgewonnenen Schätze schlummern
während des Winters in der Garage und werden auch im Sommer nur zu besonderen
Anlaessen gefahren ...

(122003)